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Schülerarbeit: Geschichte und Schiksal der Telgter Juden 1933-1945

Schülerarbeit von 1980: Geschichte und Schicksal der Telgter Juden 1933–1945

Der Anstoß, sich mit der NS-Zeit in Telgte aus­ein­an­der­zu­set­zen, kam von außen! Die Körberstiftung in Hamburg, die den von Gustav Heinemann initi­ier­ten Wettbewerb »Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten« betreut, schrieb 1980 alle Schulen an und lud sie ein, zu dem Thema »Alltag im Nationalsozialismus« auf loka­ler Ebene zu for­schen. Das Echo war groß. Zu kei­nem Thema gin­gen je mehr Beiträge ein.

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Gedenkbuch für die Telgter Opfer des Holocaust

2008 Gedenkbuch für die Telgter Opfer des Holocaust

70 Jahre nach der Reichspogromnacht und 63 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stell­te der Verein »Erinnerung und Mahnung« das Gedenkbuch für die Telgter Opfer des Holocaust vor. Die his­to­ri­sche Kommission des Vereins mit Dr. Dorothea Beck, Doris Hermersdorfer, Petra Reimann, Ludwig Rüter und Gertrud Stümper hat zusam­men­ge­tra­gen, was an Dokumenten und Fotos zu elf jüdi­schen Bürgern und zwei Roma-Kindern vor­han­den war. Sie hat ihre Lebenswege nach­ge­zeich­net bis zu ihrer Ermordung in Ghettos oder Konzentrationslagern oder auch bis zu einem Tod, über den kei­ne genau­en Angaben gemacht wer­den kön­nen.

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Gedenkbuch für Telgter Opfer des Nationalsozialismus

2017 Erweiterte
Neuauflage des Gedenkbuchs

Nach mehr­jäh­ri­gen Vorarbeiten konn­te die erheb­lich erwei­ter­te Neuauflage des Gedenkbuches für Telgter Opfer des Nationalsozialismus fer­tig­ge­stellt wer­den. Das Werk erwei­tert den Blick gegen­über der Erstausgabe deut­lich. Nach wie vor wird in ihm der­je­ni­gen Telgter Mitbürger gedacht, die aus ras­si­schen Gründen ver­folgt wur­den. Aber dar­über hin­aus wird nun auch der »Euthanasie« – Opfer gedacht.

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