Alle Artikel mit dem Schlagwort: Holocaust

Familie Jakob Auerbach

Familie
Jakob Auerbach

Jakob Auerbach wur­de 1874 gebo­ren. Er über­nahm von sei­nem Vater Mendel den Viehhandel und das Geschäft als Metzger an der Steinstraße 4. Als geach­te­ter Telgter Bürger gehör­te er vie­len Vereinen an. Aus sei­ner Ehe mit Jeanette Berger gin­gen drei Söhne her­vor, Erich 1922, Alfred 1923 und Kurt 1926. Zur Familie gehör­te auch Fanny, die unver­hei­ra­te­te Schwester des Vaters.

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1925 Familie Auerbach in Bad Oeynhausen

Familie
Hermann Auerbach

Die Familie Auerbach ist in Telgte seit Generationen sess­haft gewe­sen. 1767 wird ein Anselm Salomon Auerbach in den Einwohnerlisten auf­ge­führt. Er wohn­te im Haus Nr. 210 ( heu­te Bahnhofstraße 5 ). Mit Jakob Auerbach, gebo­ren 1802, beginnt die genau doku­men­tier­te Familiengeschichte, eine Geschichte von geschäft­li­chem Erfolg, Einsatz für die jüdi­sche Gemeinde und Achtung und Anerkennung als Bürger die­ser Stadt.

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Gedenkbuch für die Telgter Opfer des Holocaust

2008 Gedenkbuch für die Telgter Opfer des Holocaust

70 Jahre nach der Reichspogromnacht und 63 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stell­te der Verein »Erinnerung und Mahnung« das Gedenkbuch für die Telgter Opfer des Holocaust vor. Die his­to­ri­sche Kommission des Vereins mit Dr. Dorothea Beck, Doris Hermersdorfer, Petra Reimann, Ludwig Rüter und Gertrud Stümper hat zusam­men­ge­tra­gen, was an Dokumenten und Fotos zu elf jüdi­schen Bürgern und zwei Roma-Kindern vor­han­den war. Sie hat ihre Lebenswege nach­ge­zeich­net bis zu ihrer Ermordung in Ghettos oder Konzentrationslagern oder auch bis zu einem Tod, über den kei­ne genau­en Angaben gemacht wer­den können.

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1930 Handorf, Henriette Mildenberg mit den Kindern der Familien Max und Hermann Auerbach

Familie Siegfried
Mildenberg

Sieg­fried Mildenberg wur­de 1888 in Lengerich gebo­ren. Sein Vater war Viehhändler und Metzger. Gleich zu Beginn des Ersten Weltkrieges wur­de Siegfried als Soldat ein­ge­zo­gen und kehr­te im Dezember 1918 nach Hause zurück. Knapp zwei Jahre spä­ter hei­ra­te­te er Henriette Jacobs aus Lathen (Emsland). Zunächst blie­ben sie in Lengerich. Dort wur­de im Dezember 1921 ihr Sohn Hans geboren.

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Maria Unger mit Familie Busalski

Josef und Maria
Unger

Die Mutter der bei­den Kinder, Maria Unger, stamm­te von einem »Zigeuner« ab, wuchs aber als Findelkind in Heimen auf. Am 25. Juni 1928 brach­te sie als 20-Jährige in Münster ihren unehe­li­chen Sohn Josef zur Welt, der aber mit einem Jahr  in ein Kinderheim gege­ben wur­de. 1937 zog sie mit ihrem Lebenspartner Josef Aretz nach Telgte zum »Langen Jammer«, Ritterstraße 364, wo sie aber von der Hetze der Nazis gegen die Zigeuner nicht ver­schont blieb.

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